Die Verbreitung von technischen Analysen in Anlegermagazinen

Es ist wissenschaftlich umstritten, dass durch die technische Analyse Vorhersagen für den weiteren Kursverlauf eines Wertpapiers getroffen werden können. Allein die weite Verbreitung und die Popularisierung über diverse Anlegermagazine stellen ein Argument für die Einbeziehung der Charttechnik in die Kursanalyse dar. Denn wer an ein Eintreffen der erwarteten Kursbewegungen glaubt, der führt dementsprechende Aktionen aus. Findet das in Massen statt, kann das dann die eigentliche Ursache für das tatsächliche Stattfinden dieser Kursbewegungen sein.

Als „technische Analyse“ gilt die Chartanalyse als eine spezielle Form der Finanzanalyse. Auf der Grundlage der Kurs- und Umsatzhistorie des Basiswerts soll ermittelt werden, wann ein günstiger Kauf- bzw. Verkaufzeitpunkt vorliegt. Also wird versucht eine Vorhersage über die Kursentwicklung selbst bzw. deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu treffen. Grundlage der technischen Analyse ist einzig und allein die Kurshistorie mit dem Handelsvolumen der Basiswerte. Im Gegensatz zur Fundamentalanalyse werden Ohne Berücksichtigung bleiben dagegen betriebswirtschaftliche Unternehmensdaten oder volkswirtschaftliche Indikatoren, die bei der Fundamentalanalyse mit in die Beurteilung einfließen. Alle charttechnischen Analysemodellen gehen davon aus, dass es wiederkehrende, beobachtbare Ereignisse mit jeweils ähnlichen, wahrscheinlichen Zukunftsverläufen gibt. Daraus ergibt sich, dass ganz bestimmte geometrische Muster oder statistische, Indikatoren als richtungsgebende Anzeiger – entsprechend der jeweiligen Methode der Chart-Analytiker – benutzt werden.

Eine bekannte Trading Strategie beruht auf den Heiken Ashi Candlesticks. Gerade professionelle CFD und Forex Trader greifen gerne auf die Heikin Ashi Candlesticks zurück. Diese Methode ist im letzten Jahrhundert in Japan entwickelt worden. Nach dem Jahrtausendwechsel ist diese Methode wieder ins Gedächnis der Leute zurückgebracht worden durch einen Trader aus Schweden. Markenzeichen dieser Methode ist das Herausfiltern kleinerer Kursschwankungen gegen die Trendrichtung. Die Chartanalyse erfolgt bei der Heikin Ashi Methode durch eine Kerzendarstellung, den sog. Candlesticks. Aufwertsbewegungen im Chart werden durch eine andere Kerzenfarbe als Abwärtsbewegungen dargestellt. Sehr viele Heikin Ashi Candles der gleichen Farbe aufeinanderfolgend in einem Chart zu sehen gilt nicht als ungewöhnlich.

Außerdem ist die Kerzendarstellung dadurch, dass kleinere Schwankungen keine Berücksichtigung finden, einfacher lesbar. Gleichzeitig dient die Darstellung als ein Indikator. Mit Hilfe des Indikators soll frühzeitig der zukünftige Trend erkannt werden, den der Trader auszunutzen versucht. Die Heikin Ashi Candlesticks stellen Durchschnittskurse dar. Es wird zurückgegriffen auf eine ganz spezielle Bewertung unter Heranziehung der Werte der vorangegangenen Candle.

Wer als Anfänger beim CFD Trading diese Heikin Ashi Methode ausprobieren möchte, wird bei den meisten Anbietern eine sehr genaue Anleitung oder es wird sogar die Möglichkeit einer Testversion angeboten. Ohne Risiko kann sich der Neuling diese als professionelle Methode angesehene Strategie aneignen. Werden mit Hilfe der Heikin Ashi Strategie wichtige Trends frühzeitig erkannt, können so große Gewinne beim Trading erzielt werden.